Google Fonts bietet Schriftarten für Websites, die entweder dynamisch von Google-Servern oder lokal vom eigenen Server eingebunden werden können. Bei dynamischer Einbindung wird die IP-Adresse des Nutzers an Google übertragen, was datenschutzrechtlich bedenklich ist und unter die DSGVO fällt. Das Landgericht München entschied, dass eine solche Einbindung ohne Zustimmung des Nutzers nicht zulässig ist und kann Unterlassungsansprüche sowie Schadenersatzforderungen nach sich ziehen. Websitebetreiber sollten daher die Schriftarten besser lokal einbinden oder bei dynamischer Einbindung die Einwilligung der Nutzer einholen.

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